Matthias Ditzen-Blanke ist anlässlich der turnusmäßigen Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung des Europäischen Zeitungsverleger-Verbands ENPA in Brüssel zu einem der Vizepräsidenten der Organisation gewählt worden.
Nicht mehr zur Wahl gestellt hatte sich der vormalige ENPA-Präsident und langjährige ENPA-Vizepräsident Valdo Lehari, zugleich Verleger des „Reutlinger General-Anzeiger“ und Vorsitzender des VSZV. Er wurde anlässlich der Sitzung zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Matthias Ditzen-Blanke erklärte anlässlich seiner Wahl, dass die Übernahme des ENPA-Ehrenamts zu einem „entscheidenden Punkt für die Zukunft unabhängige Medien und demokratischer Öffentlichkeit“ geschehe. Viele der zentralen Rahmenbedingungen für die Zeitungsbranche entstünden „heute nicht mehr allein in den nationalen Hauptstädten, sondern zunehmend auf europäischer Ebene“. Dabei gehe es um weit mehr als Regulierungen, machte Ditzen-Blanke deutlich und verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf den Digital Services Act, den Digital Markets Act, den AI Act sowie den European Media Freedom Act. „Es geht“, betonte das neue Mitglied des ENPA-Präsidiums, „um die Frage, ob Europa auch in Zukunft über eine starke, unabhängige und wirtschaftlich tragfähige Pesse verfügen wird.“
In ihren Ämtern bestätigt wurden ENPA-Präsident Francois le Hodey (Belgien) sowie die weiteren Vizepräsidenten Jean-Pierre de Kerraoul (Frankreich), Pierpaolo Camadini (Italien) und Boguslaw Chrabota (Polen). Schatzmeister bleibt Gerald Grünberger (Österreich).
Ebenfalls bestätigt wurde Dr. Jörg Eggers, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des BDZV, als Vertretendes Mitglied im Vorstand. ENPA-Vizepräsident Matthias Ditzen-Blanke wird im engen Schulterschluss mit ihm und der Berliner BDZV-Geschäftsstelle die Interessen der deutschen und europäischen Zeitungsverleger und Digitalpublisher auf europäischer Ebene vertreten. Der künftige Ehrenpräsident Valdo Lehari wird mit seinem Fachwissen den Übergang begleiten.
Quelle: BDZV


