Beim 2. Wirtschaftsforum der OM-Medien stand das Thema „Mensch. KI. Mittelstand“ im Mittelpunkt. Mit insgesamt 195 Besuchern, die die Gelegenheit zum fachlichen Austausch nutzten, war die Veranstaltung im OM-Medienhaus im Ecopark ausverkauft.
Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Jarzombek betonte die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Firmen müssten frühzeitig beginnen, KI in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Für Deutschland prognostizierte er eine zusätzliche Wertschöpfung von 200 bis 300 Milliarden Euro durch KI. Gleichzeitig sprach er sich für eine pragmatische Umsetzung europäischer Regulierungen aus und hob die Bedeutung von Datensicherheit, Mitarbeiterqualifizierung sowie neuen Bildungsschwerpunkten hervor.
In der anschließenden Keynote präsentierte Christoph Maerz vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz praxisnahe Einblicke in den Einsatz generativer KI. Anhand konkreter Beispiele zeigte er Anwendungsmöglichkeiten im Unternehmensalltag, etwa bei der Erstellung von Webseiten. Maerz unterschied zwischen Assistenten, Workflows und Agenten als zentrale Einsatzformen von KI und empfahl Unternehmen, mit einfachen Projekten nach dem KISS-Prinzip zu starten.
Ein zentrales Fazit der Veranstaltung war, dass KI kein Selbstzweck ist, sondern gezielt Mehrwert schaffen muss. Zudem wurde deutlich, dass Unternehmen aktiv handeln und erste praktische Erfahrungen sammeln sollten, um die Chancen der Technologie erfolgreich zu nutzen.
Ein Video vom 2. Wirtschaftsforum der OM-Medien kann hier angesehen werden.
Quelle: OM-Medien



