Aus Anlass seines 150jährigen Bestehens erschien der „Seesener Beobachter“ mit einer 48seitigen Sonderbeilage. Neben den Grußworten des Geschäftsführers und Chefredakteurs kommen der Landrat sowie der Bürgermeister und Stadtbrandmeister zu Wort, um der Zeitung zu gratulieren. In der Jubiläumsausgabe werden alle Mitarbeiter des „Seesener Beobachter“ mit Bild und kurzen Steckbriefen über ihre Aufgabe vorgestellt. Neben historischen Fakten über die Zeitung erfährt der Leser auch, wie die Zeitung entsteht, welche Herausforderungen die digitale Welt einer Lokalzeitung stellt und widmet sich auch der Frage, wie unabhängiger Journalismus und der Einsatz von KI zusammenpassen.
Der Verleger Heinrich Hofmann übernahm 1908 den 1875 gegründeten „Seesener Beobachter“ und machte aus dem zweimal wöchentlich erscheinenden Blatt eine Tageszeitung. Nach seinem Tod im Jahr 1932 übernahm seine Witwe Margarete Hofmann die Leitung des Unternehmens bis zur Einstellung 1943. 1949 konnte der „Beobachter“ wieder Erscheinen. Nach dem Tod von Margarete Hofmann wurden der Verlag und die Druckerei von ihren Erben Ernestine Feistkorn und Doris Cramme weitergeführt. 1990 wurde das Unternehmen von sechs Gesellschaftern übernommen und als H. Hofmann GmbH & Co. KG bis heute weitergeführt.
Quelle: „Seesener Beobachter“



