Unternehmerverbände Niedersachsen: Aktuelle Mitteilungen des Corona-Krisenstabs in der Niedersächsischen Landesregierung - Auswirkungen und Maßnahmen für die niedersächsische Wirtschaft

soeben verlautbart, dass der Krisenstab der Niedersächsischen Landesregierung die Auswirkungen durch das Virus auf die Wirtschaft mindestens so groß einschätzt wie seinerzeit 2008/2009. Allein an den Antragszahlen für Kurzarbeit (bisher 17.000 Anträge) könne man dies bereits erkennen.

Zu den konkreten Fördermaßnahmen für die Wirtschaft. Ab 25.03.2020 gibt es Förderprogramme; dazu bietet die NBank zwei Förderprogramme an:

1) nicht rückzahlbare Zuschüsse (3.000 - 20.000 Euro innerhalb von 72 Stunden auszahlbar) sowie

2) ein Kreditprogramm über zehn Jahre, das die ersten zwei Jahre zins- und tilgungsfrei ist.

Anträge dazu können ab morgen direkt über die NBank gestellt werden. Das Programm des Bundes wird ab nächster oder übernächster Woche freigeschaltet mit ähnlichen Beträgen. Dies soll auch über die NBank beantragt werden können; alle Programme sind kombinierbar.

Bis heute, Mitternacht, können sich Unternehmen Sozialversicherungsbeiträge stunden lassen - Anträge sind formlos per Telefon oder E-Mail über die Krankenkasse zu stellen. Frist: 24.03.2020, 24 Uhr!

Es gibt auch eine Weiterung zur Notbetreuung von Kindern: Kinder in Kitas betreuen lassen können nicht nur Personen, die im besonderen Einsatz (Krankenhaus etc.) sind. Es existiert jetzt eine Öffnungsklausel, die besagt, dass jeder, der in Not ist, die Kindernotbetreuung in Anspruch nehmen kann, dieses Vorgehen aber begründen muss.