Notbetreuung für Kinder von Medienvertretern nach wie vor ungeregelt

153375/Rundverfuegung_der_Niedersaechsischen_Landesschulbehoerde_zur_Notbetreuung_an_Schulen_vom_20.03.2020.pdf">Rundverfügung 5/2020 Corona (COVID-19) - Notbetreuung an Schulen – hat die Niedersächsische Landesschulbehörde am 20. März 2020 in Bezug auf die Berechtigten, Kinder von Eltern, die für die sog. kritischen Infrastrukturen arbeiten, eine Präzisierung vorgenommen. Allerdings werden – trotz der Aufforderung des VNZV – die Medienschaffenden noch immer nicht ausdrücklich in den Kreis dieser systemrelevanten Gruppe aufgenommen. Lediglich der Hinweis, dass der Kreis derjenigen, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können soll, nicht „abschließend“ sei, ist zu finden. Die Passage in der Rundverfügung lautet:

„Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Die vorgenannten Berufsgruppen zählen in der aktuellen Situation zu den gesamtgesellschaftlich zwingend aufrechtzuerhaltenden Bereichen. Die Aufzählung ist nicht abschließend.“

Der VNZV wird sich in dieser Angelegenheit um eine entsprechende Aufnahme der für die Medien tätigen Personen einsetzen.